Bauhaus aus Backstein?! – Die „andere Moderne“ in Nordostdeutschland 1918-1939

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Maik Thomaß
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Bauhaus aus Backstein?! – Die „andere Moderne“ in Nordostdeutschland 1918-1939

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Bauhaus aus Backstein?! – Die „andere Moderne“ in Nordostdeutschland 1918-1939

Greifswald - Am Dienstag, den 12. November 2019 findet um 18 Uhr der nächste Vortrag in unserer Reihe "Bausteine zur Landesgeschichte" statt. Anlässlich des Bauhaus-Jahres 2019 wird Prof. Dr. Rafał Makała über das interessante Thema "Bauhaus aus Backstein?! – Die „andere Moderne“ in Nordostdeutschland 1918-1939" referieren.
BAUSTEINE ZUR LANDESGESCHICHTE
Dienstag, 12. November 2019, 18.00 Uhr
Bauhaus aus Backstein?! – Die „andere Moderne“ in Nordostdeutschland 1918-1939
Prof. Dr. Rafał Makała (Stettin/Berlin)
2019 feiert man in der ganzen Welt das Jahrhundert-Jubiläum des BAUHAUS. Tatsächlich war die Dessauer Schule von großer Bedeutung für die Kunst im 20. Jahrhundert. Dennoch war es nicht die einzige Keimzelle der Moderne. Der Vortrag widmet sich einem der Bereiche, in denen recht interessante, doch heute viel weniger bekannte Ideen realisiert wurden – nicht selten in Bezug auf das Bauhaus, doch oft auch als eine alternative oder sogar konkurrierende Vision der neuen Kunst. Das betrifft auch Norddeutschland, die Küstenregion von Friesland bis Ostpreußen, in der versucht wurde, das Neue Bauen mit der regionalen Spezifik zu verbinden. Das resultierte u. a. in der Entstehung einer sehr interessanten, anspruchsvollen und nicht selten innovativen Architektur, die v. a. einen Bezug auf den Backsteinbau nahm. Durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges verschwand jene Architektur weitgehend aus dem allgemeinen Blickfeld – nicht selten auch materiell. Dennoch lässt sich heute dank der Arbeit mehrerer Forscher*innen das Bild jener Architektur in seiner Vielfältigkeit weitgehend zeigen.
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst und der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg
Eintritt: 3,50 Euro
Redaktion Maik Thomaß
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