Hochschulen und Kultureinrichtungen in MV schließen
„In Vorlesungssälen der Hochschulen, Mensen und Bibliotheken halten sich in der Regel viele Menschen auf. Wenn wir die Ausbreitung des Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern verlangsamen und Infektionsketten unterbrechen wollen, muss auch der reguläre Hochschulbetrieb ausgesetzt werden“, sagte Wissenschafts- und Kulturministerin Bettina Martin. Ich bin den Rektorinnen und Rektoren sehr dankbar, dass wir uns nach intensiver Beratung einvernehmlich darauf verständigen konnten, den Vorlesungsbetrieb einzustellen“, so Martin.
Auch den Kultureinrichtungen stehen Änderungen bevor, da es sich um Orte handelt, an denen sich Menschen aller Generationen zusammenfinden. In diesen Räumen besteht ebenfalls die Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Folgende Einrichtungen haben vom 15. März 2020 bis 20. April 2020 geschlossen:
Landeseinrichtungen
- Archäologisches Museum Groß Raden
- Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland, Schwerin
- Ernst Barlach Stiftung in Güstrow
- Stiftung Mecklenburg in Schwerin
- Mecklenburgisches Staatstheater in Schwerin und Parchim
- Historisch-Technisches Museum in Peenemünde
- Stiftung Deutsches Meeresmuseum in Stralsund
- Stiftung Pommersches Landesmuseum in Greifswald
„Die Landesregierung wird alle Anstrengungen unternehmen, um den wirtschaftlichen Schaden für Kultureinrichtungen und Träger von Gedenkstätten, politischer Bildung und Demokratiestärkung abzufedern“, erklärte Kultur- und Wissenschaftsministerin Bettina Martin. „Darüber hinaus hat die Kulturministerkonferenz am 13. März 2020 einen Beschluss gefasst, nach dem sie erwartet, dass der Bund vergleichbar zu den Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur gezielte Instrumente zur wirtschaftlichen Existenzsicherung kultureller Einrichtungen und Akteure ergreift“, betonte die Ministerin.
Kultur-MK: Krisen-Programme zu Coronavirus auch für Kultur- und Kreativwirtschaft