Drese für aktiven Kinderschutz in der Corona-Krise
Dazu würden u.a. verschiedene Beratungsangebote gehören wie die Kontaktstelle Kinderschutz (Telefon: 0385-4791569) und das Eltern-Stress-Telefon des Landesverbandes des DKSB (0385 – 4791570), welches seit dem 23. März 2020 erreichbar ist. Beide Hotlines sind durch Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe besetzt.
Darüber hinaus sind weitere Präventivmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe eingeführt worden, so Drese. „Es besteht beispielsweise die Möglichkeit der Notfallbetreuung in den Kitas für Kinder, bei denen dies aus Gründen des Kindeswohls erforderlich erscheint. Dies geschieht in enger Abstimmung und Koordinierung durch die Jugendämter“, informierte Drese.
Die Ministerin betonte, dass auch teilstationäre Angebote der Hilfen zur Erziehung (HzE) für Kinder und Jugendliche offengeblieben sind und nicht in die Besuchsverbote einbezogen wurden. „Die Leistungen in den Tagesgruppen umfassen u.a. soziale Gruppenarbeit, Einzelförderung der Kinder, schulische Förderung und Eltern- und Familienarbeit“, so Drese.
„Gerade in der Corona-Krise müssen wir alle aufmerksam sein und auf das Wohl der Kinder und Jugendlichen achten. Deshalb werbe ich für einen aktiven Kinderschutz und die Inanspruchnahme der bestehenden Kinderschutz- und Beratungsangebote“, sagte Drese.
Telefonnummern im Überblick
- Kinderschutzhotline MV (Tel.: 0800 - 14 14 007, täglich rund um die Uhr erreichbar)
- Eltern-Stress-Telefon des Landesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes (Tel.: 0385 - 47 91 570, Montag – Freitag von 14.00 -17.00 Uhr).
- Kontaktstelle Kinderschutz des Kinderschutzbundes MV (Tel.: 0385 – 4791 569)
- Bundesweites Kinder- und Jugendtelefon (Tel: 11 61 111)
- Bundesweites Elterntelefon (Tel: 0800 - 111 0550)
- Telefonisches Beratungsangebot für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe angeboten durch die Weiterbildungseinrichtung Schabernack e.V. (03843- 83 38 332, werktags von 10 bis 13 Uhr erreichbar)