IHK zu Schwerin fordert klare Perspektiven für Unternehmen
Schwerin - Die Veröffentlichung „Sicherer Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern in Corona-Zeiten“ der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern beschreibt grobe Phasen des Wiedereinstiegs in den Tourismus. Doch für die Unternehmen des Gastgewerbes und tourismusnahen Betrieben bleiben viele Fragen offen. Die Sorge wächst bei den Betrieben mit jedem Tag der Schließung und der Reiseeinschränkungen. Das machen heute die Gastgeber zum Beispiel in der Landeshauptstadt Schwerin und in Plau am See mit der „Leere Stühle Aktion“ deutlich. Die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin unterstützt diese Aktionen, die ein öffentlicher Hilfeschrei der Wirtschaft sind.
Die gastgewerblichen Unternehmen und auch weitere mit dem Tourismus eng verbundene Unternehmen brauchen Planungssicherheit und deutliche Aussagen zur Öffnung der Betriebe und der geplanten weiteren Hilfen, um auf dieser Grundlage betriebswirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können. „Hotels, Restaurants, Freizeitanbieter, Reisebüros, Reisevermittler, Media- und Veranstaltungsbetriebe und viele Dienstleister brauchen klare Perspektiven, das ist jetzt das Allerwichtigste“, erläutert der IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach.