Norddeutsche Wirtschaft fordert Phasen-Konzept für eine belastbare Exit-Perspektive aus dem Corona-Shutdown
Denkbar sei eine erste Phase weiterer Lockerungen, an die sich bei einer weiteren Verbesserung der medizinischen Situation eine Phase der zunehmenden Normalisierung anschließe. „Und dann ist eine dritte Phase der konjunkturellen Belebung notwendig, damit aus der schweren Wirtschaftskrise keine soziale Krise wird. Hierfür ist unbedingt eine norddeutsche Perspektive notwendig“, so Dr. Blank weiter.
Es sei wichtig, im nächsten Schritt weg von pauschalen Branchenbeschränkungen zu kommen. Vielmehr sei die Politik gefordert, klare medizinische Vorgaben und Hygieneregeln zu formulieren. „Grundsätzlich sollte jedes Unternehmen, dass diese Regeln erfüllen kann, ein Recht auf Öffnung haben“, so der Neubrandenburger IHK-Präsident. Klar sei aber auch, dass viele Unternehmen zu Beginn nur mit sehr eingeschränkten, häufig nicht kostendeckenden Notbetrieben starten könnten und auf weitere Unterstützung und Solidarität angewiesen seien. Zur konjunkturellen Belebung ist daher ein konzertiertes wirtschaftspolitisches Programm auf EU-, Bundes-, und Länderebene notwendig.
Mit dem Positionspapier haben sich die norddeutschen IHKs im Vorfeld des Treffens der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 30. April an ihre jeweiligen Landesregierungen gewandt. Das Positionspapier findet sich unter http://www.neubrandenburg.ihk.de zum Download.