4.000 bei Demonstration gegen Corona-Beschränkungen und Impfpflicht
Wie auch in den vergangenen Wochen war es vorgesehen, dass sich der Aufzug von der August-Bebel-Straße auf der geplanten Marschroute in Richtung Vögenteich in Bewegung setzt. Ein Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegte sich noch vor Beginn der eigentlichen Versammlung entgegen der vorgesehenen Route, in Richtung Neuer Markt. Daneben wurde auch an anderen Stellen versucht, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Polizeikräfte konnten dies durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt und den Einsatz des Schlagstockes verhindern. Der Aufzug setzte dann sich auf der angemeldeten Versammlungsroute in Bewegung. In der Spitze haben sich etwa 4.000 Personen dem Aufzug angeschlossen, zum deutlich überwiegenden Anteil aus dem bürgerlichen Spektrum. Nichtsdestotrotz war festzustellen, dass an der Demonstration erneut auch rechte Gruppierungen sowie gewaltbereite Fußballanhänger teilgenommen haben. Insgesamt war die Grundstimmung gegenüber der Polizei deutlich aggressiver und ablehnender.
Der Versammlungsleiter hatte während des Aufzuges mitgeteilt, dass er nicht mehr an der Versammlung teilnimmt, erklärte die Versammlung aber nicht für beendet und benannte auch keinen neuen Versammlungsleiter. In diesem Zusammenhang wurde eine entsprechende Anzeige wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.
Die Rostocker Polizei hat das Demonstrationsgeschehen mit 450 Einsatzkräften begleitet. Unterstützt wurde die Polizeiinspektion Rostock durch Einsatzkräfte der Bundespolizei.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108765/5112979