Baumaßnahmen rund um den Warener Bahnhof abgeschlossen
Bahnhofsumfeld in drei Bauabschnitten saniert
In insgesamt drei Bauabschnitten wurden seit 2010 zunächst die Parkplätze "Am kleinen Herrensee" und "Unter der Herrenseebrücke" an der Bahnhofstraße ausgebaut und befestigt. Mit dem jetzt fertiggestellten dritten Teil der Baumaßnahmen wurden am Bahnhofsvorplatz unter anderem Sitzmöglichkeiten und Unterstände für Wartende geschaffen sowie zwei überdachte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder aufgestellt. Zusätzlich sind die Zufahrten zum Bahnhof ausgebessert sowie die Stellplätze für Busse und Taxen saniert worden. "Ein Besuch in Waren ist immer lohnenswert, Die Nähe zum Wasser, die erfolgreich sanierten Stadtteile, die schönen Geschäfte und Cafés sowie die kulturellen Angebote werden von den hier lebenden Menschen sowie von Besuchern und Touristen sehr geschätzt", betonte Glawe.Wirtschaftsministerium unterstützt Baumaßnahme
Die Gesamtkosten des dritten Bauabschnitts (Bahnhofsvorplatz) betrugen knapp 1,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützte die Baumaßnahmen mit rund einer Million Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Förderschwerpunkt ist das Programm "Nachhaltige Stadtentwicklung". Insgesamt wurden die drei Bauabschnitte bei Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro mit rund 1,3 Millionen Euro EFRE-Mitteln gefördert. Mit Unterstützung der Städtebauförderung sind in der Warener Innenstadt zudem die barrierefreie Unterführung für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Friedensstraße und der Güstrower Straße, der Kreisverkehr Herrenseebrücke sowie zahlreiche private Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen realisiert worden.Städtebauförderprogramme 2014 in Mecklenburg-Vorpommern
Durch die Städtebauförderprogramme 2014 in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus die Kommunen, ihre Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandorte unter den Bedingungen des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels auszubauen. Rund 57 Millionen Euro Finanzhilfen stehen für das Städtebauförderprogramm 2014 zur Verfügung. Gefördert werden 55 Gesamtmaßnahmen in 40 Kommunen sowie der Rückbau von etwa 640 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 23 Gemeinden. Die Mittel setzen sich aus Bundesmitteln in Höhe von 27,9 Millionen Euro und Landesmitteln zusammen.Die bereitgestellten Mittel verteilen sich auf fünf Bund-Länderprogramme: Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden. Unter anderem geht es in den Programmen um die Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne, die Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf sowie die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge.