Wildfleisch hervorragende Alternative in der Schulverpflegung
Für diese Aktion wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Gymnasium und der Landesforstanstalt geschlossen. Dabei wird garantiert, dass die Landesforstanstalt mit Wildbret aus der Region beliefert wird. Dieses wird dann im Projekt ‚Schulküche‘, das nach dem Prinzip Schüler kochen für Schüler funktioniert, verarbeitet und den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal als Schulspeisung angeboten. "Wir wollen mit diesem in Mecklenburg-Vorpommern einmaligen Projekt Wildbret in den Speiseplan etablieren und herausfinden, wie die Schüler dieses sehr gesunde Nahrungsmittel annehmen", unterstrich der Minister.
Die gesunden Eigenschaften von Wildbret sind vielfältig. So ernähren sich Wildtiere ausschließlich vom Nahrungsangebot in der Natur. Außerdem gelangen im intakten Naturkreislauf keine schädlichen Fremdstoffe in das Fleisch und ist frei von Medikamenten. Wildtiere haben überwiegend Muskelfleisch. Wildbret ist deshalb von Natur aus mager und eiweißreich, leicht verdaulich sowie cholesterin- und kalorienarm. Auf Grund der vielen Bewegung der Tiere und ihrer eisenhaltigen Ernährung hat das Fleisch eine dunklere Farbe als das von Nutztieren. Wildbret ist reich an Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor. Auch die Spurenelemente Zink, Eisen, Selen und Kupfer und sind reichhaltig vorhanden. Außerdem liefert Wildbret die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren. "Wir haben hier quasi-bio-Lebensmittel direkt vor der Haustür. Wenn man noch die kurzen Wege zu den Bezugsquellen in der Region bedenkt, die lange Lagerzeiten und Transportwege überflüssig machen, dann sind die Vorteile von Wildbret unschlagbar", hob Dr. Backhaus hervor.