Unbekannte Substanz im Hausflur führt zu Atemwegsreizungen
Hierdurch kam es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bewohner im Bereich der Atemwege. Bei Eintreffen am Einsatzort stellten die Polizeivollzugsbeamten keinen Geruch bzw. keine Substanzen im Treppenhaus fest, verspürten jedoch sofort ein Kribbeln im Hals. Die Gefahrgutzüge der Berufsfeuerwehr Greifswald, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin und Lassan mit insgesamt 70 Kameraden wurden alarmiert, auch ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren vor Ort im Einsatz.
Der Wohnblock musste nach Einschätzung der Feuerwehr jedoch nicht evakuiert werden. Eine Ausbreitung der unbekannten Substanz in die Wohnungen konnte ausgeschlossen werden. Bisher kamen acht Personen mit der unbekannten Substanz in Kontakt, welche alle über leichten Reizhusten klagten. Zudem klagten die beiden eingesetzten Polizeivollzugsbeamten des Polizeireviers Wolgast über leichten Reizhusten, waren jedoch weiterhin dienstfähig.
Der Hausflur wurde belüftet. Die Wohnungsgesellschaft wird zur Ermittlung der Gefahrenquelle einen Haustechniker einsetzen, um einen technischen Defekt der Heizungsanalge auszuschließen. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gemäß § 224 StGB gegen Unbekannt wurde eingeleitet.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5352862