„Pakt für den Rechtsstaat muss verstetigt werden“
„Es ist bedauerlich, dass das Bundesministerium der Justiz bislang mehrere Beschlüsse der JuMiKo sowie der Konferenz der Finanzministerinnen und Finanzminister, aber auch Forderungen aus der Justiz allgemein verhallen ließ. Wir drängen nachdrücklich auf Verstetigung des Pakts für den Rechtsstaat, der bis zum 31. Dezember 2021 befristet war. Auch fordern wir einen zusätzlichen Digitalpakt. In knapp drei Jahren muss die elektronische Akte bundesweit in allen Bereichen der Justiz eingeführt sein. Doch die Zeitspannen für neue Herausforderungen, denen sich die Justiz stellen muss und die uns gleichermaßen in der Bundesrepublik treffen, werden immer kürzer. Corona, Energiepreiskrise, das sind nur die jüngsten Beispiele. Um die Herausforderung der Digitalisierung bundesweit zu meistern, braucht es einen gemeinsamen Kraftakt, bei dem der Bund auch uns stärker unter die Arme greifen sollte“, so Ministerin Jacqueline Bernhardt.
Der Vorsitzende der Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister wird gebeten, den vorliegenden Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) und der Konferenz der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien (CdSK) zuzuleiten.