Spatenstich für Umbau und Erweiterung des Stadthafens in Waren (Müritz)
Uferwanderweg soll direkt zum Hafen führen
Der Umbau des Hafens umfasst unter anderem die Neuerrichtung der westlichen Ufereinfassungen als Wellenbrecheranlagen zum Schutz des Hafenbeckens in Form von Nord- und Südmole, den Bau einer rückwärts verankerten Uferspundwand, die Befestigungen der Verkehrsflächen sowie die Erneuerung der Flächenbefestigungen am Nord-West-Kai als Übergang zur Nordmole. Weiterhin sollen die Liegeplatzkapazitäten für Sportboote von derzeit rund 180 auf 250 Liegeplätze erweitert werden, wobei die neu zu schaffenden Liegeplätze für Sportboote auf 15 Meter ausgelegt werden. Der Schiffsanleger wird neu errichtet, der Anlegekai wird erneuert sowie eine Tankstelle, eine Absauganlage und eine stationäre Krananlage gebaut. Weiterhin ist geplant, den bereits bestehenden Uferwanderweg direkt zum Hafen zu führen und entlang der Strecke zusätzliche Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Herbst 2016 fertiggestellt sein. &qout;Der Hafenausbau wird dazu beitragen, den Wassertourismus als einen unserer Hauptmärkte der touristischen Entwicklung im Land weiter zu entwickeln. Das Wirtschaftsministerium fördert weiter Investitionen in Angebotserweiterungen und Qualitätsverbesserungen, um unsere gute Position als beliebtes Urlaubsziel zu halten und zu stärken&qout;, betonte Glawe.
Wirtschaftsministerium unterstützt Hafenerweiterung
Die Investitionen für den Umbau und die Erweiterung des Stadthafens betragen insgesamt rund 8,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben, wenn alle Unterlagen vollständig eingereicht und geprüft worden sind, aus der Gemeinschaftsaufgabe &qout;Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur&qout; (GRW) in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro.105 Sportboothäfen und 45 Wasserwanderrastplätze
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 105 Sportboothäfen und 45 Wasserwanderrastplätze. Die wassertouristisch nutzbare Seen- und Flusslandschaft umfasst insgesamt etwa 45.000 Hektar Seenfläche und 1.150 km Fließgewässerstrecke. Gästen stehen rund 400 wassertouristische Anlagen in verschiedenen Kategorien zur Verfügung - von der Marina bis zur einfachen Ein- und Ausstiegsstelle für Kanuten. Insgesamt 7.255 touristisch nutzbare Liegeplätze gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, davon 4.308 Dauerliegeplätze und 2.947 Gastliegeplätze. Die wirtschaftlichen Effekte für die im Wassertourismus tätigen Unternehmen im Binnenland belaufen sich auf 199 Millionen Euro Umsatz im Jahr, 3.000 Vollzeitarbeitsplätze sowie 98 Millionen Euro Einkommenseffekte im Jahr.Studie zum Wassertourismus - Download aktuelles Konzept
Das Wirtschaftsministerium hat das &qout;Landeswassertourismuskonzept Seen- und Flusslandschaft&qout; veröffentlicht. Mit der vorliegenden Analyse werden die erstmals im Jahr 1997 erhobenen Daten und Empfehlungen zur Entwicklung des Wassertourismus im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns aktualisiert und ergänzt. Das Konzept wurde vom Wirtschaftsministerium an die BTE Tourismus und Regionalberatung Berlin in Zusammenarbeit mit der Umweltplan GmbH Niederlassung Güstrow vergeben. Das Konzept kann unter http://www.wm.mv-regierung.de in der Rubrik &qout;Publikationen&qout; (linke Spalte) beim Schwerpunkt &qout;Tourismus&qout; heruntergeladen werden.