Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei in Mecklenburg-Vorpommern

Die Bundespolizeiinspektion Stralsund führte am 30. November 2022 gemeinsam mit den Bundespolizeiinspektionen Pasewalk und Rostock einen Schwerpunkeinsatz zur Verhinderung der illegalen Migration in Mecklenburg-Vorpommern durch. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten dabei 220 Personen und stellten sechs Straftaten fest.
Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes wurden temporäre und stationäre Kontrollstellen an der deutsch-polnischen Grenze, auf der Bundesautobahn 20 sowie auf möglichen Ausweichrouten eingerichtet.
In den Kontrollstellen überprüften die Bundespolizistinnen und Bundespolizisten rund 130 PKW, LKW und Kleinbusse.
Die Beamten zeigten im Laufe der intensivierten Binnengrenzfahndung eine unerlaubte Einreise und zwei unerlaubte Aufenthalte an: Drei ukrainische Staatsangehörige waren in polnischen Kraftfahrzeugen ohne gültige Dokumente unterwegs. Des Weiteren fiel den Bundespolizisten ein polnischer LKW mit Auflieger auf, bei dem die Fahrzeugidentifikationsnummer manipuliert und der Verdacht der Urkundenfälschung gegeben war. Außerdem erwartet einen 26-jährigen Polen eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz wegen des Besitzes eines als Taschenlampe getarnten Elektroschockers.
Neben Kräften der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeipolizeidirektion Bad Bramstedt sowie Angehörigen der Bundespolizeiinspektionen Stralsund, Pasewalk und Rostock beteiligten sich auch Beamte des Hauptzollamtes Stralsund an dem Einsatz. Das Technische Hilfswerk unterstützte die Maßnahmen mit ihrem logistischen Equipment.
Insgesamt waren etwa 80 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.
Die Bundespolizei intensivierte die Fahndung im grenznahen Raum bereits vor Wochen. Ziel der flexiblen Kontrollen ist die Bekämpfung der illegalen Migration und der grenzüberschreitenden Kriminalität.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70258/5383814