Sozialministerin Drese ruft zu breiter Beteiligung zur Verbesserung der Lebenssituation von LSBTIQ* auf

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Maik Thomaß
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Sozialministerin Drese ruft zu breiter Beteiligung zur Verbesserung der Lebenssituation von LSBTIQ* auf

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Sozialministerin Drese ruft zu breiter Beteiligung zur Verbesserung der Lebenssituation von LSBTIQ* auf

Schwerin - Die Landesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, Diskriminierung gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen oder queeren (LSBTIQ*) Menschen zu überwinden. Zur Erarbeitung weiterer konkreter Handlungsempfehlungen für die Politik startet das Sozialministerium am heutigen Freitag eine vierwöchige öffentliche Online-Umfrage.

Ministerin Stefanie Drese ruft Bürgerinnen und Bürger, pädagogische Fachkräfte sowie Expertinnen und Experten zu einer breiten Beteiligung auf: „Wenn Sie konkrete Vorschläge haben, was die Landesregierung tun soll, um die Lebenssituation von LSBTIQ* gerecht zu gestalten, dann machen Sie mit! Es bedarf weiterer Sensibilisierung und Aufklärung in der Gesellschaft, damit Menschen aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität im Alltag oder Beruf keine Benachteiligung mehr erfahren müssen.“

Die im Rahmen der Umfrage eingegangenen Beiträge würden umfassend ausgewertet und anschließend in die Fortschreibung des Landesaktionsplans für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt (LAP Vielfalt) einfließen, so Drese.

Drese: „Mit dem Landesaktionsplan haben wir unser Ziel bereits im Jahr 2015 klar formuliert: Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, leben können. Wir arbeiten kontinuierlich daran, mehr Akzeptanz und Selbstverständlichkeit für LSBTIQ* zu erreichen.“

Die Teilnahme erfolgt anonym. Es können Vorschläge zu verschiedenen Lebensbereichen eingereicht werden, beispielsweise zum Thema LSBTIQ* in der Schule, zum Thema Familiengründung oder Arbeitswelt, Sport oder Sicherheit. Thematisch würden die Beiträge nach der Auswertung auch dem jeweils zuständigen Ministerium zur Verfügung gestellt, ergänzt Drese.

Unter diesem Link gelangen Sie direkt zur Online-Umfrage: https://befragung.rauh-research.de/index.php/137798?lang=de

Eine Teilnahme ist bis zum 16. März 2023 möglich.

Hintergrund: Der Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern (LAP Vielfalt) wurde erstmals im Jahr 2015 veröffentlicht. Die entwickelten Konzepte und Maßnahmen, mit denen Vorurteile gegenüber LSBTIQ* abgebaut werden sollen, werden immer wieder geprüft und weiterentwickelt.

Die Fortschreibung des LAP Vielfalt ist im Koalitionsvertrag verankert.
Redaktion Maik Thomaß
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