Bergungsversuch für Transportponton in Prerow startet
Dazu erläutert Minister Dr. Backhaus: „Es ist vorgesehen, das gestrandete Ponton mit schwimmender Baggertechnik örtlich freizulegen und im Anschluss mit Schleppschiffen in tieferes Wasser zu verholen. Hierfür werden die für den Bau des Inselhafens vor Ort befindlichen Baugeräte genutzt. Die Geräte haben sich über die Bauzeit im Seegebiet bereits bewährt und können diese Herausforderung gezielt angehen. Ich bin sehr froh, dass ein erster Bergungsversuch bereits heute aufgenommen werden kann und zuversichtlich, dass das Ponton bald wieder für die Lieferung von Baumaterialien für den Inselhafen eingesetzt wird“.
Die Arbeiten für den neuen Inselhafen können unterdessen planmäßig fortgeführt werden. Die Bergung des Transportpontons erfolgt außerhalb des unmittelbaren Baufeldes, so dass keine Gefahr für die bereits errichteten Bauteile besteht.
Hintergrund des Bergungsversuchs ist es, das am 25. Februar 2023 in den strandnahen Bereich der Prerowbucht verdriftete Transportponton wieder in eine schiffbare Wassertiefe zu verlegen. Das Ponton mit einer Abmessung von ca. 95 m x 20 m und einem Tiefgang im abgeladenen Zustand von ca. 1 m bis 1,5 m hatte sich bei der Sturmflut am vergangenen Wochenende aus seiner Verankerung gelöst und war abgetrieben. Nach dem Abklingen der Sturmflut konnte bereits zu Beginn dieser Woche eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden, bei der keine Schäden an dem Ponton festgestellt wurden. Gleichzeitig erfolgte eine Peilung der Wassertiefen als Grundlage für die Erarbeitung des Bergungskonzeptes. Wie Minister Dr. Backhaus betont, geht gegenwärtig keine Gefährdung für die Umwelt von dem gestrandeten Transportponton aus.