Neues Präventionsprogramm: "Risikoparcours Straßenwärter" startet
Infrastrukturminister Christian Pegel: "Die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen auf den Straßen unseres Landes ist gefährlich, weil sie diese während des laufenden Verkehrs ausführen müssen. Deshalb ist es von größter Bedeutung, immer wieder das Thema Sicherheit in den Fokus zu rücken, um Unfälle weitestgehend zu vermeiden.
Im "Risikoparcours Straßenwärter" werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf Stationen, die Situationen aus ihrem Berufsalltag nachstellen, für diese Risiken sensibilisiert. So werden beispielsweise das Schätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten durch den Blick in den Außenspiegel, der Zeitpunkt zum Aussteigen aus dem Fahrzeug auf dem Standstreifen einer Autobahn, das Überqueren einer zweistreifigen Autobahn und das Übersteigen einer Schutzplanke simuliert, am Bildschirm ausgewertet und im Anschluss diskutiert.
"Es geht in erster Linie darum, die Kolleginnen und Kollegen zu sensibilisieren und einen Erfahrungsaustausch voranzubringen, wie sie mit unterschiedlichen Situationen umgehen und so Risiken zu minimieren", erläutert Minister Pegel.
Der Risikoparcours wurde von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem Nordrhein-Westfälischem Verkehrsministerium, dem Netzwerk Verkehrssicheres NRW, der Bayerischen Unfallkasse und "Straßen.NRW" (Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen)entwickelt. Zurückzuführen ist die Idee auf einen Ideenwettbewerb bei "Straßen.NRW".
In Mecklenburg-Vorpommern sind insgesamt etwa 750 Straßenwärter in den 24 Straßen- und sieben Autobahnmeistereien des Landes für die Unterhaltung der Landes- und Bundesstraßen sowie der Autobahnen zuständig.