Umfangreiche Ermittlungen zum Anfangsverdacht einer Gewässerverunreinigung im Plauer See

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Maik Thomaß
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Umfangreiche Ermittlungen zum Anfangsverdacht einer Gewässerverunreinigung im Plauer See

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Umfangreiche Ermittlungen zum Anfangsverdacht einer Gewässerverunreinigung im Plauer See

Bad Stuer (ots) - Am 13. Mai 2023 erhielt die Wasserschutzpolizei Schwerin den Hinweis, dass sich das Wasser im Bereich des Badestrandes Bad Stuer, am Südufer des Plauer Sees, intensiv blau verfärbt.

Die Beamten der Wasserschutzpolizeistation Plau am See führten umfangreiche Ermittlungen zur Ursache der Verfärbung durch. Daran beteiligt waren ebenfalls Kollegen der Wasserschutzpolizei Waren, des Polizeireviers Röbel und des Staatlichen Amts für Landwirtschaft und Umwelt Neubrandenburg.

Durch die Ermittlungen konnte eine Gewässerverunreinigung weitgehend ausgeschlossen werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein witterungsbedingt erhöhtes Aufkommen von Blaualgen, die sich in einem See nahe Stuer gebildet hatten. Dieser See fließt über einen Graben in den Plauer See bei Bad Stuer.

Es wurden Gewässerproben genommen, deren abschließende Auswertung noch andauert. Die Wasserschutzpolizei weißt darauf hin, dass der direkte Hautkontakt mit Blaualgen zu gesundheitlichen Risiken führen kann. Blaualgen verursachen bei einigen Personen Haut- und Schleimhautreizungen. Auch allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen oder Übelkeit sind möglich. Solange ein erhöhtes Aufkommen von Blaualgen zu verzeichnen ist, sollte man deshalb vorsichtig sein und den Kontakt mit Blaualgen vermeiden.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108749/5508512
Redaktion Maik Thomaß
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