Jugendlicher beleidigt und reißt Regenbogenflagge am Hauptbahnhof herunter
Auf Gleis 7 befand sich ein Jugendlicher, der beim Erkennen der Einsatzkräfte, diese unvermittelt aufs Schärfste beleidigte. Daraufhin wurde der 15-jährige Deutsche durch die Beamten auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Auch wurde die Aufzeichnung des Verhaltens und der polizeilichen Maßnahmen angekündigt. Dieser ließ sich jedoch nicht davon beirren und beleidigte die Polizisten weiterhin. Dem jungen Mann wurde somit der Straftatvorwurf der Beleidigung eröffnet und nach Feststellung der Personalien wurde er vor Ort aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.
Die Bundespolizisten setzten ihre Streifentätigkeit auf dem Bahnhof fort. Es kam zu einem erneuten Aufeinandertreffen des Beschuldigten mit der Polizei, als er auf der Südseite beobachtet wurde, wie er gerade dabei war, die Regenbogenfahne vom Fahnenmast zu reißen. Beim Einschreiten der Beamten kam es erneut zu Beleidigungen gegen die eingesetzten Kräfte. Weiterhin äußerte er lautstark verfassungsfeindliche Parolen.
Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,59 Promille. Aufgrund der zunehmenden Aggressivität des Jugendlichen wurde dieser in Gewahrsam genommen und den Erziehungsberechtigten übergeben. So wurde gegen den 15-Jährigen nicht nur wegen Beleidigung, sondern auch wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von verfassungswidrigen Kennzeichen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Unmittelbar nach Übergabe an die Mutter rannte dieser aus der elterlichen Wohnung und stürzte im Treppenhaus, sodass er mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme einer Klinik verbracht werden musste.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/5533539