Hausboot schleppt Fahrwassertonne in eine andere Position
Nach Zeugenberichten zog es die grüne Fahrwasserbegrenzungstonne mit der Kennzeichnung "W7" mit einer Leine von seiner festgesetzten Position. Beim Eintreffen des Streifenbootes der Wasserschutzpolizei Waren wurde die Tonne in unmittelbarerer Nähe der roten Untiefentonne "Warener Berg" festgestellt. Bei der siebenköpfigen Bootsbesatzung des verdächtigen Hausbootes wurden Alkoholtests durchgeführt. Zusätzlich erfolgte beim verantwortlichen Schiffsführer ein Drogenschnelltest.
Gegen die 19 bis 20 Jahren alten Männer aus Sachsen wird nun wegen des vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr (§ 315 StGB) ermittelt. Die Fahrwassertonne wurde durch Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe / Außenbezirk Waren geborgen. Die Verbringung zum ursprünglichen Ort konnte wegen einer defekten Verankerung nicht realisiert werden. Alle Schiffsführer und Bootsführer werden darauf hingewiesen in den Stadthafen Waren mit besonderer Sorgfalt wegen der fehlenden Begrenzungstonne ein- und auszulaufen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108749/5564637