Ministerin Martin eröffnet ECON-Konferenz zu europäischen Sicherheitsfragen

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Maik Thomaß
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Ministerin Martin eröffnet ECON-Konferenz zu europäischen Sicherheitsfragen

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Ministerin Martin eröffnet ECON-Konferenz zu europäischen Sicherheitsfragen

Schwerin - Die Ministerin für Europaangelegenheiten hat am 19. Oktober 2023 in der Markt- und Eventhalle in Wismar die externe Konferenz der ECON-Fachkommission mit rund 130 Teilnehmenden eröffnet. Bereits am Vorabend hatte Ministerin Martin die Mitglieder des ECON-Kommission, als Teil des Europäischen Ausschusses der Regionen, bei einem gemeinsamen Abendessen in der Orangerie des Schweriner Schlosses begrüßt.

Die Kommission sei ein hocheffektives Gremium, um auf EU-Ebene bei Gesetzgebungsprozessen für die Interessen und besonderen Bedürfnisse von europäischen Regionen einzutreten, betonte Martin.

Auf der Fachkonferenz am 19. Oktober in Wismar beschäftigten sich die Kommissionsmitglieder unter dem Titel „Stärkung der digitalen Widerstandsfähigkeit – eine Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation in den Regionen der EU“ mit dem Thema Cybersicherheit für europäische private und öffentliche Einrichtungen.

„Die Widerstandsfähigkeit gegenüber digitalen Bedrohungen und Cyberkriminalität ist für staatliche und private Infrastruktur von entscheidender Bedeutung.“, so Ministerin Martin in ihrem Grußwort: „Ich bin froh, dass die EU dafür den Rahmen bietet mit ihren Programmen wie Horizon Europe, in dem alleine schon 1,6 Mrd Euro für digitale Resilienz bereitstehen. Um diese Mittel effizient zu nutzen, müssen die Regionen sich austauschen und voneinander lernen. Der Ausschuss der Regionen ist dafür ein hervorragendes Gremium.“

Innenminister Christian Pegel gab in einer Keynote einen inhaltlichen Auftakt zur Konferenz und auch berichtete von den Erfahrungen mit Hackerangriffen in Mecklenburg-Vorpommern.

Danach wurden wichtige Themenbereiche vorgestellt, wie die Absicherung öffentlicher Verwaltungen gegen digitale Eindringlinge und Computersabotage, sowie die Arbeit der EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA). Akteure aus mehreren Regionen berichteten von Ihren Maßnahmen und ihrem Umgang mit dem Thema Cybersicherheit, sowie der zunehmenden Zahl an digitalen Angriffen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde thematisiert, wie unter anderem durch solide und verlässliche kritische Infrastrukturen die digitale Widerstandsfähigkeit auf lokaler Ebene erhöht werden kann und wie Zwischenfälle bewältigt und Schäden eingedämmt werden können.



Weitere Informationen zum Europäischen Ausschuss der Regionen erhalten Sie hier: https://www.europa-mv.de/europapolitik/mitglieder_adr/
Redaktion Maik Thomaß
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