Erfolgreicher Einsatz im Bereich der Rauschgiftkriminalität
Dem 29-jährigen mutmaßlichen Bandenchef wird vorgeworfen, seit März 2020 in 40 Fällen mit Betäubungsmitteln (insgesamt 7,5 kg Marihuana, 1 kg Amphetamine sowie 70 g Kokain) Handel getrieben zu haben und dabei seit April 2023 in weiteren 27 Fällen als Mitglied einer Bande gehandelt zu haben, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat. Er ist insoweit dringend verdächtig, sich als Organisator, Planer und Verkäufer mit drei weiteren Beschuldigten, die in der Bande als Händler, Lagerhalter sowie Kuriere tätig gewesen sein sollen, zusammengeschlossen zu haben, um arbeitsteilig große Mengen an Marihuana, Haschisch, Amphetamine und Kokain anzukaufen und in Schwerin gewinnbringend weiter zu veräußern.
Gegen eine weitere weibliche 23-jährige Beschuldigte sowie einen 29-jährigen Mann (beide aus Schwerin) besteht der dringende Verdacht, dass diese in zwei Fällen (die Frau) bzw. in zehn Fällen (der Mann) der Bande bei dem unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln Hilfe geleistet haben durch Unterstützung im Rahmen von Verkauf, Transport sowie der Lagerung von Drogen.
Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden u.a. ca. 8.000,00 Euro Bargeld, 315 g Marihuana, 290 g Kokain, 120 g Crystal Meth, 20 g Haschisch sowie diverse unbekannte Betäubungsmittel sowie 1 PKW zum Zwecke der späteren Einziehung sichergestellt.
Das Amtsgericht Schwerin hat alle sechs Haftbefehle verkündet und in Vollzug gesetzt. Die Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5656926