Schwesig: Bewerben Sie sich um den Betriebs- und Personalrätepreis 2024
„Wir wollen mit dem Preis Betriebsräte und Personalräte auszeichnen, die sich in besonderer Weise für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Zur Demokratie gehört, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Interessen vertreten können und Mitbestimmungsrechte haben. Mit diesem Preis wollen wir auf die Bedeutung der Betriebs- und Personalrätearbeit hinweisen. Er soll allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Mecklenburg-Vorpommern zeigen: Die Landesregierung steht fest an ihrer Seite. Wir setzen uns für gute Arbeit mit fairen Löhnen und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ein“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am 20. Februar 2024 in Schwerin.
„Die Arbeit von Betriebsräten, Personalräten und Auszubildendenvertretungen ist ein wertvolles Gut in der alltäglichen betrieblichen Praxis. Sie unterstützen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, machen sich für sie stark, helfen bei Sorgen und Nöten und tragen so dazu bei, dass das Arbeitsumfeld gut ausgestaltet ist. Auch Arbeitgeber können davon profitieren - ein gut funktionierendes Gremium ist das Sprachrohr der Mitarbeitenden, kann eigene Ideen entwickeln und so das betriebliche Miteinander für alle Seiten positiv mitgestalten. Diese engagierte Arbeit wollen wir mit der landesweiten Auszeichnung sichtbarer machen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.
Ausgezeichnet werden Betriebs- und Personalräte bzw. Projekte in drei Kategorien.
Mitbestimmung – stark gemacht
Ausgezeichnet werden Projekte, mit denen Mitbestimmung gestärkt worden ist oder Strukturen neu geschaffen wurden. Zum Beispiel die Gründung eines Betriebsrates, das Durchsetzen von Mitbestimmung gegen Widerstände, erfolgreiche Überzeugungsarbeit bei den Beschäftigten durch besondere Maßnahmen.
Mitbestimmung – gut eingebracht
Ausgezeichnet werden Projekte, die Arbeitsbedingungen konkret verbessert haben, egal aus welchem Bereich. Zum Beispiel zur Bewältigung der Transformation, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Arbeitssicherheit, Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit etc.
Genauso ausgezeichnet werden Projekte, mit denen die Beschäftigten bei der Umsetzung von Mitbestimmung besonders gut beteiligt wurden, z.B. durch neue Diskussions- oder Umfrageverfahren oder Ähnliches.
Mitbestimmung – neu gedacht
Ausgezeichnet werden Projekte, bei denen neue Wege gegangen wurden. Zum Beispiel bei der betrieblichen Zusammenarbeit oder dem Abschluss einer Dienst- oder Betriebsvereinbarung. Es geht um neue Ideen oder Prozesse, die in ein Unternehmen oder die
Dienststelle eingebracht worden sind.
Der Bewerbungsschluss ist am 15. März 2024. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite http://www.mitbestimmung-mv.de. Dort befindet sich auch das Anmeldeformular. Der Preis wird Ende April auf dem Empfang der Ministerpräsidentin für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verliehen.