Schwesig: Wir wollen die Erinnerung gemeinsam lebendig halten

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Maik Thomaß
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Schwesig: Wir wollen die Erinnerung gemeinsam lebendig halten

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Schwesig: Wir wollen die Erinnerung gemeinsam lebendig halten

Schwerin - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat am 10. März 2024 als Präsidentin des Bundesrats und in Vertretung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bundesrepublik Deutschland bei der Eröffnung des Nationaal Holocaust Museum in Amsterdam vertreten.

Schwesig erinnerte in einer kurzen Rede an die Deportation eines Großteils der jüdischen Bevölkerung während der Zeit der deutschen Besetzung der Niederlande von 1940 bis 1945. „Wenige Schritte von hier steht das Theater, von dem aus Jüdinnen und Juden aus den Niederlanden in die Konzentrationslager und den Tod deportiert wurden. Verantwortlich dafür waren Deutsche. Diese Schuld begleitet unser Land seitdem. Unsere Verantwortung heute ist es, die Erinnerung wachzuhalten und alles dafür zu tun, dass so etwas nie wieder passiert. Wir wollen die Erinnerung wachhalten und aus der Vergangenheit lernen“, erklärte Schwesig.

„Wir müssen den Anfängen wehren, gemeinsam, überall in Europa. In Deutschland demonstrieren in diesen Wochen viele tausende Menschen gegen Hass, Gewalt und Rechtsextremismus“, sagte Schwesig. „Das ist ein wichtiges Zeichen: In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Antisemitismus.“

Eröffnet wurde das Museum durch den niederländischen König Willem-Alexander. „Den Niederlanden sind wir Deutsche dankbar für die Bereitschaft zur Annäherung und Versöhnung. Deutschland und die Niederlande sind zu engen Freunden und Nachbarn geworden“, sagte die Ministerpräsidentin. Das neue Museum wurde auch mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland finanziert. „Ich bin sicher: Niemand wird aus diesem Museum so herauskommen, wie er oder sie hineingegangen ist. Ich wünsche mir, dass viele Menschen hier den festen Vorsatz fassen: Nie wieder. Und sich für eine Zukunft in friedlichem, respektvollem Miteinander einsetzen.“
Redaktion Maik Thomaß
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