71-jähriger Rostocker Opfer von Love-Scamming
Nach den bisherigen Ermittlungen nahmen die Betrüger im Juli 2024 über eine Dating-Webseite Kontakt zu dem deutschen Geschädigten auf. Dabei gaben sich gegenüber dem Rostocker als an ihm interessierte Frau aus und bauten mit gezielten Gesprächsstrategien Vertrauen auf. Nachdem der Austausch intensiver wurde, verlagerte sich die Kommunikation auf einen Messengerdienst.
Bereits wenige Tage nach der ersten Kontaktaufnahme schilderte die vermeintliche Bekanntschaft, in finanziellen Schwierigkeiten zu sein, und bat um Unterstützung. Der Geschädigte überwies in der Folge über Monate mehrere Geldbeträge, bis schließlich eine Gesamtsumme von rund 23.000 Euro zusammenkam.
Die Polizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen. Love-Scamming, bei dem Täter gezielt Emotionen ausnutzen, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen, ist eine weit verbreitete und oft schwer zu durchschauende Betrugsform.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5911257