Betrüger erbeuten 115.000 Euro bei Online-Anlagenbetrug
Der 67-jährige Geschädigte wurde Anfang Oktober 2024 durch eine Anzeige im Internet auf ein vermeintlich lukratives Anlageangebot aufmerksam. Das beworbene Unternehmen versprach schnelle und hohe Gewinne durch Investitionen, insbesondere in Kryptowährungen. Nachdem der Mann seine persönlichen Daten in ein Online-Formular eingetragen hatte, wurde er kurze Zeit später von einem angeblichen "Mitarbeiter" kontaktiert, der sich als Broker ausgab.
Im Verlauf mehrerer Gespräche überzeugte der Betrüger den Rostocker, wiederholt hohe Geldbeträge auf ausländische Konten zu überweisen, um diese angeblich gewinnbringend anzulegen. Zudem wurden weitere Zahlungen gefordert, um vermeintliche Auszahlungen zu ermöglichen. Trotz der Einhaltung aller Zahlungsaufforderungen erhielt der Mann weder seine versprochenen Gewinne noch sein eingesetztes Kapital zurück.
Als der Rostocker schließlich Kontakt zu seiner Hausbank aufnahm, wurde er über die betrügerischen Machenschaften aufgeklärt. Daraufhin informierte er die Polizei.
Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt ausdrücklich vor derartigen Betrugsmaschen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5924348