Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

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Maik Thomaß
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Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

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Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Groß Klein (ots) - Die Polizeiinspektion Rostock ermittelt derzeit in mehreren Fällen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, die sich am vergangenen Wochenende in Groß Klein ereignet haben. Insgesamt wurden drei Vorfälle gemeldet, bei denen Bauzäune und Warnbaken mutwillig auf die Fahrbahn gelegt wurden.

Am 11. Januar 2025 erhielt die Polizei gegen 19:00 Uhr erstmals Kenntnis über Gegenstände auf einer Fahrbahn in Groß Klein. Auf der Straße Werftallee/Ecke Gerüstbauerring wurden mehrere Bauzäune von einer nahe gelegenen Baustelle entfernt und auf die Straße gelegt. Zeugen beobachteten eine Gruppe Jugendlicher, die mutmaßlich für die Tat verantwortlich ist. Vor Ort trafen Einsatzkräfte der Polizei auf einen 10-jährigen Jungen, der im Verdacht steht, an der Aktion beteiligt gewesen zu sein. Er wurde an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

Am 12. Januar 2025 wurden an der gleichen Stelle gegen 18:40 Uhr erneut Bauzäune auf die Fahrbahn gelegt. Ein Pkw überfuhr die Hindernisse, setzte seine Fahrt jedoch fort, ohne sich bei der Polizei zu melden. Auch bei diesem Vorfall gaben Zeugen an, Jugendliche beobachtet zu haben, die die Bauzäune auf die Straße getragen haben sollen.

Gegen 20:00 Uhr meldete eine Zeugin am 12. Januar 2025 Warnbaken, die auf der Werftallee auf die Fahrbahn gelegt wurden. Ein Fahrzeugführer konnte durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß mit den Hindernissen knapp vermeiden. Eine Gruppe Jugendlicher wurde in der Nähe beobachtet, flüchtete jedoch vor Eintreffen der Einsatzkräfte.

Polizei warnt vor Gefährdung der Verkehrsteilnehmer Die Polizeiinspektion Rostock nimmt diese Vorfälle äußerst ernst. Solche Handlungen stellen nicht nur eine Straftat dar, sondern gefährden die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Die Polizeiinspektion Rostock bittet Eltern zudem, mit ihren Kindern über die Gefahren und Konsequenzen solcher Taten zu sprechen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein können wir die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht oder Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Rufnummer 0381 4916-1616, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden. Ebenfalls sucht die Polizei den Fahrzeugführer, welcher über die Zäune gefahren ist und möglicherweise Schäden erlitten hat.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5948220
Redaktion Maik Thomaß
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