Alkoholisierter Fahrer ohne Fahrerlaubnis flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

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Maik Thomaß
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Alkoholisierter Fahrer ohne Fahrerlaubnis flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

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Alkoholisierter Fahrer ohne Fahrerlaubnis flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

Reutershagen, Bad Doberan (ots) - Ein alkoholisierter Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis entzog sich am 30. Januar 2025 einer Polizeikontrolle und verursachte einen Verkehrsunfall.

Gegen 1:45 Uhr befanden sich Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Reutershagen in der Hamburger Straße, Höhe Kunsthalle, als sich aus Richtung Stadtmitte ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit näherte. Die Beamten entschieden sich daraufhin für eine Verkehrskontrolle und forderten den Fahrzeugführer mittels Handzeichen und Lichtsignal zum Anhalten auf.

Der Fahrer, ein 33-jähriger Mann aus Aserbaidschan, ignorierte die Anhalteaufforderung, beschleunigte sein Fahrzeug und fuhr weiter. Ein Polizeibeamter wurde im Zuge dessen durch das Fahrzeug leicht am Fuß touchiert. Die Einsatzkräfte nahmen daraufhin die Verfolgung des flüchtenden Audifahrers auf, der sich aufgrund seiner stark überhöhten Geschwindigkeit zunehmend absetzte. Am Ortseingang Bad Doberan beobachteten die Beamten aus der Entfernung, wie der Tatverdächtige an der Kreuzung "An der Krim" offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und einen Verkehrsunfall verursachte. Der Fahrer setzte seine Flucht nun zu Fuß in Richtung Walkenhagen fort. Die Einsatzkräfte konnten ihn jedoch nach kurzer Verfolgung stellen und zu Boden bringen, wobei er Widerstand leistete.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,69 Promille. Zudem war der Tatverdächtige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefertigt.

Zudem wurde gegen den Halter des genutzten Fahrzeugs, einen 30-jährigen deutschen Staatsbürger, ein Strafverfahren eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass er dem Tatverdächtigen das Auto trotz des Wissens überließ, dass dieser nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist.

Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Die Kriminalpolizei Rostock hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5960858
Redaktion Maik Thomaß
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