Ermittlungen führen zur Sicherung von Betrugsgeld
Drei Tage zuvor hatte sie eine SMS von einer unbekannten Nummer erhalten. Der Absender gab sich als ihr Sohn aus und bat sie, per WhatsApp Kontakt aufzunehmen. Im weiteren Verlauf der Kommunikation bat der vermeintliche Sohn um eine finanzielle Unterstützung. Im Vertrauen auf die Identität des Absenders überwies die Geschädigte daraufhin rund 4.000 Euro auf ein Konto einer in Deutschland ansässigen Bank.
Als sie am 16. Februar 2025 tatsächlich mit ihrem Sohn sprach, stellte sich heraus, dass sie Opfer eines Betruges geworden war. Sie wandte sich umgehend an die Polizei, woraufhin die Kriminalpolizei Rostock sofort die Ermittlungen aufnahm. In enger Zusammenarbeit mit der Bank gelang es den Ermittlern, das überwiesene Geld auf einem Konto zu sichern, bevor es von den Tätern abgehoben oder weitergeleitet werden konnte.
Bei der Durchsicht des betreffenden Kontos stellte sich heraus, dass weitere Zahlungen von vermutlich anderen Betrugsopfern eingegangen waren. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen und weiteren Geschädigten dauern an.
Die Polizeiinspektion Rostock warnt in diesem Zusammenhang erneut vor derartigen Betrugsmaschen. Insbesondere über Messenger-Dienste versuchen Betrüger, unter Vorspiegelung falscher Identitäten an das Geld argloser Opfer zu gelangen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5973665