Rollstuhlfahrer ins Hafenbecken gefallen
Es wurde umgehend die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr, die Wassergefahrengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde, ein Führungsdienst, ein Notarztfahrzeug, ein Rettungswagen sowie ein zusätzliches Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte alarmiert. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Über der Einsatzstelle kreiste beim Eintreffen der Feuerwehr bereits ein Polizeihubschrauber, der mit einer Wärmebildkamera die Wasserfläche absuchte. Das Boot der Wassergefahrengruppe suchte mit dem Sonar die Einsatzstelle ab.
Um 17:40 Uhr begann der Taucheinsatz der Berufsfeuerwehr. Um 18:07 Uhr fand der Feuerwehrtaucher den verunglückten Rollstuhlfahrer. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde der Patient geborgen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Zur psychosozialen Betreuung der vor Ort anwesenden Angehörigen kam eine Helferin aus dem PSNV-Team der JUH Rostock zum Einsatz. Die Landespolizei war mit einem Streifenboot, dem Kriminaldauerdienst und mehreren Streifenwagen vor Ort.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/175951/5992807