Betrüger erbeuten rund 30.000 Euro
Die Vorgehensweise war in allen Fällen identisch: Die Geschädigten erhielten einen Anruf von einer unbekannten Person, die vorgab, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sei daraufhin festgenommen worden. Um eine angebliche Haftverschonung zu erreichen, wurde den Opfern erklärt, sie müssten eine hohe Kaution zahlen.
Zwei Frauen aus Rostock - 90 und 72 Jahre alt - glaubten den dramatischen Schilderungen und übergaben jeweils mehrere tausend Euro in bar an unbekannte Mittelsmänner, die persönlich an der Haustür erschienen oder das Opfer zu einem Übergabeort lotsten.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass solche Anrufe immer ein Betrugsversuch sind. Polizeibeamte oder andere Behörden fordern niemals telefonisch Kautionszahlungen oder Übergaben von Bargeld.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6032025