Mehrere Brände in Satow

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Maik Thomaß
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Mehrere Brände in Satow

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Mehrere Brände in Satow

Satow (ots) - Gegen 0:40 Uhr erhielt die Polizei in Bad Doberan am 17. Mai 2025 Kenntnis über ein Brandgeschehen in Satow. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten im dortigen Heller Weg ein LKW-Wrack als auch ein in der Nähe befindlicher Abfallcontainer mit Pappe gebrannt.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr bemerkten während des Einsatzes einen bereits polizeibekannten Mann auf dem Gelände, der das Feuer und die Löscharbeiten filmte. Kurz darauf entfernte sich der Mann und konnte durch die später eintreffenden Polizeibeamten nicht mehr festgestellt werden.

Noch während der laufenden Löscharbeiten im Heller Weg erhielt die Polizei von dem Einsatzleiter der Feuerwehr Kenntnis über einen PKW-Brand am Jägerberg. Dies bestätigte sich. Bei Eintreffen der Polizei gegen 1:15 Uhr brannte sowohl ein dort abgestellter VW als auch die angrenzende Grünfläche an einem Wohnhaus. Um ein Übergreifen auf die Fassade abzuwenden, löschten die Polizeibeamten die brennende Grünfläche mittels mitgeführten Feuerlöscher ehe die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am Brandort eintrafen. Nach der Brandbekämpfung an dem PKW wurde festgestellt, dass der daneben stehende Mercedes ebenso beschädigt wurde. Der Sachschaden an dem VW wird auf 15.000 Euro und am Mercedes auf 5.000 Euro geschätzt.

Die verdächtige männliche Person, welche zuvor während der Löscharbeiten im Heller Weg beobachtet werden konnte, wurde durch die Polizei an der Wohnanschrift eines Familienangehörigen in Satow angetroffen.

Im Verlauf der weiteren polizeilichen Maßnahme beleidigte der alkoholisierte 29-jährige Deutsche (2,19 Promille) die Polizisten und verwendete Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Da er weiterhin den polizeilichen Anweisungen nicht Folge leistete, wurde er letztendlich in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete der Mann Widerstand, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Im Anschluss wurde der 29-Jährige dem Zentralgewahrsam in Rostock zugeführt. Das Mobiltelefon des Deutschen wurde als Beweismittel sichergestellt.

Die Kriminalpolizei in Bad Doberan übernimmt nun die weiteren Ermittlungen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer hat verdächtige Personen im Bereich des Tatortes oder gar die Tathandlungen beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Bad Doberan unter der Rufnummer 038203 - 560, die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6037634
Redaktion Maik Thomaß
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