Gefahrstoffaustritt im Überseehafen
Die Passagiere und die Crew wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Fünf Personen wurden für weitere Untersuchungen vorsorglich in umliegende Kliniken transportiert und haben diese teilweise im Verlauf des Einsatzes wieder verlassen. Die restlichen Passagiere wurden während des Einsatzes durch die Reederei betreut.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Rostock erkundeten unter Tragen von Chemikalienschutzanzügen den betroffenen Kesselwagen und fingen die austretende Flüssigkeit auf. Nach Wertung aller Mess- und Erkundungsergebnisse konnte ein Austritt des Gefahrstoffes nicht bestätigt werden. Derzeit wird von abtropfendem Kondenswasser aus der Kesselwandung ausgegangen.
Der Einsatz war gegen 2:00 Uhr des 17. September 2026 beendet. Die Einsatzdauer von etwa zehn Stunden ergab sich aus der Erkundung der schwer zugänglichen Tropfstelle, der verschiedenen Mess- und Nachweismaßnahmen sowie der Wertung aller Begleitumstände.
An dem Einsatz war eine Vielzahl von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Rostock, der Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte und Gehlsdorf sowie des Rettungsdienstes beteiligt. Darüber hinaus waren Mitarbeitende des Hafen- und Seemannsamts der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie eine Vielzahl von Einsatzkräften der Bundes- und Landespolizei im Einsatz.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/175951/6353991