Durchsuchungen nach Sprengung einer Telefonzelle führen zum Auffinden einer Cannabisaufzucht
Die Kriminalpolizeiinspektion übernahm die umfangreichen Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Im Rahmen dieser konnte ein 26-jähriger Tatverdächtiger aus Neubrandenburg bekannt gemacht werden. Durch die Staatsanwaltschaft wurde beim Amtsgericht Neubrandenburg ein Durchsuchungsbeschluss zum Auffinden von Beweismitteln erwirkt.
Am gestrigen Tage erfolgte die Durchsuchung durch die Beamten auch unter Beteiligung eines Diensthundführers mit Sprengstoffsuchhund. Dabei konnten in der Wohnung des Beschuldigten 13 pyrotechnische Sprengkörper mit erheblicher Sprengwirkung aufgefunden und beschlagnahmt werden. Aufgrund der Gefährlichkeit dieser Pyrotechnik wurden diese durch den Munitionsbergungsdienst abtransportiert und sicher in Verwahrung genommen.
Während der Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Beamten eine professionelle Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen fest und informierten das Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität der KPI Neubrandenburg. In der Wohnung wurden über 40 Pflanzen in unterschiedlichen Wuchshöhen, darunter auch Cannabis mit ausgeprägten Blütenständen, aufgefunden. Darüber hinaus wurden diverse weitere Betäubungsmittel wie Marihuana und Haschisch, teilweise in nicht geringer Menge, sowie Bargeld sichergestellt bzw. beschlagnahmt.
Die Ermittlungen werden gegen den Beschuldigten nun auch wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel geführt.